Breitbandlösung als Musterbeispiel: Gemeindefusion als Erfolgs-Story

Freude bei Bgm. Leopold Gartner (re.) und Landesrat Markus Achleitner über die erfolgreich umgesetzte Breitbandlösung in Vorderweißenbach. Foto: Land OÖ/Stinglmayr
Nach vier Jahren blickt man in Vorderweißenbach zufrieden auf die Gemeindefusion mit Schönegg zurück: Der Zusammenschluss der beiden Kommunen erweist sich inzwischen als eine echte Erfolgs-Story. Ein Musterbeispiel dafür ist die flächendeckende Versorgung der Marktgemeinde mit schnellem Internet.

„Wir sind gut unterwegs und konnten etliche der Ziele, die wir uns bei der Fusion gesetzt haben, auch bereits in die Tat umsetzen“ freut sich Bürgermeister Leopold Gartner. Ganz an der Spitze nennt er dabei das Breitbandprojekt, das die Versorgung der Gemeinde mit schnellem Internet sichert. „Wir sind fast durch – und das war bei mehr als 60 Quadratkilometern Fläche und den vielen dezentralen Ortschaften alles andere als eine einfache Aufgabe“, sagt der Ortschef.

Die Grabungsarbeiten bzw. die Herstellung der Leitungen ist großteils abgeschlossen. Lediglich im Ortskern – dieser kam erst später in die Förderkulisse – und in Piberschlag stehen noch Arbeiten an. Dazu wird laufend an der Herstellung der Hausanschlüsse gearbeitet. Viele Vorderweißenbacher Haushalte und Betriebe haben ihre Breitbandanschlüsse inzwischen bereits in Betrieb und dürfen sich über die Vorzüge dieser Zukunftstechnologie freuen.

Neben allen Beteiligten auf Gemeindeebene und den entsprechenden Unternehmen streut Bürgermeister Gartner bei dem großen Projekt vor allem seinem ehemaligen Schönegger Amtskollegen Peter Pagitsch Blumen: „Ohne ihn hätten wir die flächendeckende Breitbandlösung ganz sicher noch nicht. Er hat durch seine Vorarbeiten und mit seinem beruflichen Know-how hier eine tolle Basis gelegt und auch nach der Fusion noch engagiert mitgearbeitet“, sagt Gartner.

Dazu bedankt sich der Ortschef beim Land Oberösterreich: Dort gab es vom zuständigen Landesrat Markus Achleitner ebenso die entsprechende Unterstützung wie bei der OÖ. Fiber und den zuständigen Dienststellen bzw. Behörden. Und natürlich stand auch die Bevölkerung hinter dem Projekt: Bei den notwendigen Grabungsarbeiten für die Hauptleitungen stieß man ebenso auf große Zustimmung wie bei den Hausanschlüssen, die in enger Kooperation mit den jeweiligen Liegenschaftsbesitzern realisiert wurden.